Rhodes Animal Welfare Society

Tierheim Schild

Der örtliche Tierschutzverein Rhodos (TSVR) oder auch aus dem englischen Rhodes Animal Welfare Society kurz auch "RAWS" genannt, wurde im Jahr 1990 gegründet und arbeitete die ersten Jahre zunächst noch in einem, für diesen Zweck, angemieteten Haus.

Im März 1998 konnten dann, nach unendlich langen Verhandlungen mit der Gemeinde, die städtischen Zwinger übernommen werden.

Die täglich anstehende und meist überhand nehmende Arbeit, welche z.B. die Reinigung der unzähligen Zwingeranlagen und Freigehege, Fütterung etc. mit einschließt, wird hauptsächlich von freiwilligen Helfern verrichtet - welche sich wirklich grandios und aufopfernd engagieren!

Ohne diese uneigennützigen Helfer, wäre es gar nicht erst möglich, eine solche Herausforderung wie die des Tierschutzes anzunehmen, zu bestehen und diese Arbeit überhaupt fortzuführen!

- Vielen Dank, dass es solche tollen Menschen wie Euch gibt! -

Jedoch ist RAWS über die Sommermonate, wenn die größte Arbeit bevorsteht, meist gnadenlos unterbesetzt und schon allein der Alltag kaum zu bewältigen.

Viele dieser freiwilligen Helfer kommen aus europäischen Ländern wie den Niederlanden, Dänemark, Finnland, aber auch aus Deutschland.

Das Tierheim

Eingangsbereich

Um jedoch den heutigen Standart zu erreichen, war nicht nur sehr viel harte Arbeit, sondern natürlich auch jede Menge Geld erforderlich!

Die bereits vorhandenen 20 Zwinger mussten zunächst komplett renoviert
und saniert werden - 20 weitere, unfertige Zwingeranlagen warteten darauf
zu Ende gebaut zu werden. Ausserdem musste ein Entwässerungssystem
neu angelegt und die hygienischen Bedingungen verbessert werden.

Im Jahr 2002 wurden weitere 10 Zwinger gebaut, ein Quarantäneraum und ein kleines Welpenhaus errichtet.

Die Hunde in den Zwingeranlagen bekamen hölzerne Schlafplätze, für die Mütter mit ihren Welpen wurden Hundehütten gebaut. Die großen, rückseitig liegenden Aussenbereiche, wurden durch Zäune, in vier kleinere Gehege aufgeteilt und der Boden, um die Anlagen besser sauberhalten zu können,
mit Beton ausgegossen. Überaus wichtig war derzeit auch die Anschaffung eines großen Wasservorratsbehälters, um eine konstante Wasserversorgung
für die Anlage zu gewährleisten.

Kurz gesagt, die Liste der Dinge die erledigt werden mussten, war ebenso lang, wie der steinige Weg, der dort hin führte!

Heute liegt die Anzahl der Unterbringungsmöglichkeiten für aufgefangene Tiere bei 60 Zwingern und anderen Unterbringungsmöglichkeiten, wie z.B. einem Katzenhaus und mehreren "Großraumzwingern" für die Hunde, die in Rudeln, zu mehreren gehalten werden.

Allesamt wären diese Anlagen für ca. 180 Tiere ausgelegt -
wobei die tatsächliche Anzahl bei fast dem doppelten liegt!

Innenbereich

Es fallen also nicht nur grundsätzliche Arbeiten, wie die Fütterung, Pflege, Versorgung und medizinische Behandlung der Tiere an, welche schon jede Menge Zeit und Geld in Anspruch nehmen. Nein, auch die gesamte Anlage muss konstant instand gehalten werden, da sich viel abnutzt.

Zudem wird versucht, bedingt durch die stetig steigende Anzahl von Tieren, die zur Verfügung stehende Fläche auszubauen und noch zu erweitern -

wie es auch erst im letzten Jahr der Fall war.

Langfristiges Ziel & Finanzierung

Ein großes Problem stellt sich dadurch dar, dass RAWS ausschließlich durch Spendengelder finanziert wird und somit auf großzügige Zuwendungen sehr angewiesen ist! Die anfallenden Arbeiten werden daher, wie schön erwähnt, durch freiwillige Helfer übernommen.

Was am dringendsten gebraucht würde, wären staatliche und zudem noch regelmäßige regelmäßige, zur Verfügung stehende Mittel.

Wobei die Gelder nicht nur benötigt werden um die regelmäßigen Fütterungen der aufgenommenen Tiere gewährleisten zu können, sondern eben vielmehr auch deshalb, um die Versorgung kranker und verletzter, sowie misshandelter & streunender Tiere weiterhin fortsetzen zu können!

verwarloster Hund

Seit 1996 werden zusätzlich unzählige, herrenlose Hunde und auch Katzen sterilisiert. Zudem wird fortlaufend Aufklärungsarbeit geleistet, um die rhodische Bevölkerung wachzurütteln und das Problem an der Stelle zu beseitigen, wo es ohne Zweifel entsteht.

Doch wie bei so vielen Dingen, wird es auch hier wohl noch eine ganze Zeit dauern, bis sich grundlegend etwas ändert und die Menschen beginnen zu verstehen!

Bis dahin, wird weiterhin Leid geschehen, werden unsagbare Grausamkeiten auf dem Rücken der Hilflosesten unserer Gesellschaft ausgetragen.

Wir können im Namen der Tiere wirklich nur hoffen, dass sich weiterhin viele Menschen der Verantwortung anderer Lebewesen gegenüber bewusst werden, sich ein Herz fassen um mitzuhelfen, das Leid zwar nicht zu besiegen, aber es wenigstens ein klein wenig zu lindern!

Wartende Hunde

“Es ist unser Ziel, durch Sterilisation die Anzahl der leidenden und heimatlosen Kreaturen auf Dauer zu verringern."

Jahresbericht 2006

"Ein weiteres sehr arbeits- reiches Jahr ging zu Ende und wir möchten über unsere Arbeit und unser Erfolge berichten.

Wie jede Organisation hatten auch wir kleine interne Probleme.

Aber die gemeinsame Liebe zu den Tieren ließ uns auch 2006 unser Ziel nicht aus den Augen verlieren, das Beste für unsere Vierbeiner zu tun..."

Zum vollständigen Bericht geht es hier

Jahresbericht 2005

"Wie üblich waren wir auch im letzten Jahr sehr beschäftigt. Beim RAWS gibt es nicht einen langweiligen Augenblick!"...

Lesen Sie aus unserem Archiv den vollständigen Jahresbericht 2005

RAWS - Logo


Die Zwinger

Zwingeranlage

Warten auf bessere Zeiten

Einzelzwinger

Innenbereich

Die Anlage

Vorderer Aussenbereich

Hinterer Aussenbereich

Drinnen in der Küche

Im Haus

Das Katzenhaus

Katzenhaus

Futterstelle

Katze

Die guten Seelen

Anastasia

Winnie

Streicheleinheiten

Zeit für einzelne Hunde


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